Symptomatik
Die Zwangsstörung zeigt sich in Form von Zwangsgedanken und offen sichtbaren oder gedanklichen Zwangshandlungen. Zwangsgedanken sind Ideen, Vorstellungen oder Impulse, die sich dem Betroffenen gegen seinen Willen immer wieder aufdrängen.
Zwangsgedanken werden fast immer als sinnlos oder quälend erlebt und verursachen beträchtlichen Leidensdruck: Sie sind zeitraubend und beeinträchtigen den Alltag, die Berufsausübung, soziale Aktivitäten und Beziehungen zu anderen Menschen. Zudem sind sie häufig an andere Störungen gekoppelt, wie zum Beispiel depressive Störungen, Angststörungen und/oder Phobien.
Behandlungsansatz
Im Vordergrund der verhaltenstherapeutischen Arbeit steht neben einem Emotionsregulationstraining die Reizkonfrontation mit Reaktionsverhinderung.