Symptomatik
Angst zu haben ist ein natürlicher Schutzmechanismus. Tritt Angst allerdings übermäßig oft und/oder unbegründet auf und schränkt sie dadurch die Lebensqualität des Betroffenen stark ein, ist sie als krankheitswertig einzustufen.
Angst zeigt sich häufig anhand seelischer wie auch körperlicher Beschwerden. Oft kann schon die Vorstellung einer entsprechenden Situation starke Ängste hervorrufen. Dies kann sich zum Beispiel durch Herzrasen, ein Gefühl körperlicher Schwäche oder der Angst zu sterben, Schweißausbrüche, Druck im Brustbereich, Ohnmachtsgefühle, ein Gefühl des Kontrollverlusts, Atemnot oder Beklemmungsgefühle äußern.
Behandlungsansatz
Die verhaltenstherapeutische Behandlung soll Sie darin unterstützen, die eigene Erkrankung besser zu verstehen und dadurch die Wahrnehmung zu schulen, um körperliche Reaktionen angemessen zu interpretieren und Vermeidungsverhalten zu erkennen und zu durchbrechen.
Dadurch sollen die Einschränkungen der Lebensqualität aufgehoben und gegebenenfalls verlorene berufliche oder private Aspekte wieder aktiviert oder neue Perspektiven geschaffen werden.