Symptomatik

Angst zu haben ist ein natürlicher Schutzmechanismus. Tritt Angst allerdings übermäßig oft und/oder unbegründet auf und schränkt sie dadurch die Lebensqualität des Betroffenen stark ein, ist sie als krankheitswertig einzustufen.

Angst zeigt sich häufig anhand seelischer wie auch körperlicher Beschwerden. Oft kann schon die Vorstellung einer entsprechenden Situation starke Ängste hervorrufen. Dies kann sich zum Beispiel durch Herzrasen, ein Gefühl körperlicher Schwäche oder der Angst zu sterben, Schweißausbrüche, Druck im Brustbereich, Ohnmachtsgefühle, ein Gefühl des Kontrollverlusts, Atemnot oder Beklemmungsgefühle äußern.

Behandlungsansatz

Die verhaltenstherapeutische Behandlung soll Sie darin unterstützen, die eigene Erkrankung besser zu verstehen und dadurch die Wahrnehmung zu schulen, um körperliche Reaktionen angemessen zu interpretieren und Vermeidungsverhalten zu erkennen und zu durchbrechen.

Dadurch sollen die Einschränkungen der Lebensqualität aufgehoben und gegebenenfalls verlorene berufliche oder private Aspekte wieder aktiviert oder neue Perspektiven geschaffen werden.

Häufige Fragen

Ab wann ist Angst krankheitswertig?
Angst ist krankheitswertig, wenn sie übermäßig oft auftritt, ohne erkennbaren Anlass entsteht und die Lebensqualität deutlich einschränkt. Häufig kommen Vermeidungsverhalten und körperliche Symptome wie Herzrasen oder Atemnot dazu. Im Erstgespräch ordnen wir das diagnostisch ein.
Welche Angststörungen behandeln Sie?
Panikstörung, generalisierte Angststörung, soziale Phobie, spezifische Phobien (etwa Flugangst, Höhenangst, Tierphobien) und Agoraphobie. Bei Mischformen, etwa mit depressiver Symptomatik, planen wir die Behandlung entsprechend mehrgleisig.
Was passiert in einer Konfrontationstherapie?
Sie nähern sich angstauslösenden Situationen schrittweise und in einem geschützten Rahmen, gemeinsam vorbereitet und begleitet. Ziel ist, dass Sie die Erfahrung machen, die Angst nimmt von selbst ab, ohne dass Sie etwas Schlimmes erleben müssen.
Muss ich mich meinen Ängsten wirklich aussetzen?
Konfrontation gehört zu den wirksamsten Bestandteilen, geschieht aber nur in Tempo und Umfang, die Sie mittragen. Wir bauen vorab das nötige Verständnis für Ihre Reaktionen auf und entwickeln Werkzeuge, damit Sie sich den Situationen gewachsen fühlen.
Wie lange dauert eine Therapie bei Angststörungen?
Häufig zwischen 25 und 50 Sitzungen. Bei klar umrissenen Phobien geht es manchmal schneller, bei komplexen Angststörungen oder Begleiterkrankungen länger. Den genauen Verlauf besprechen wir nach der Diagnostik.

Kontakt

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Gerne beantworte ich Ihre Fragen rund um eine psychotherapeutische Behandlung in einem persönlichen Gespräch.

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