Symptomatik
Bei einer Depression beherrschen meist die folgenden Gefühle den Alltag: gedrückte Stimmung, Trauer und Hoffnungs- bzw. Mutlosigkeit sowie das Gefühl von innerer Leere. Die Betroffenen leiden unter einer starken Antriebslosigkeit. Zusätzlich kann unter Umständen eine ständige Angst zum stetigen Begleiter werden. Die betroffenen Menschen werden geplagt von Sorgen und schweren Gedanken, wie Schuldgefühle oder Gedanken über die eigene Wertlosigkeit.
Durch dieses seelische und körperliche Ungleichgewicht treten dann zusätzlich oft somatische Beschwerden auf. Darunter fallen Schlaf- und Konzentrationsstörungen, Libidoverlust, Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit sowie Magen- und Darmprobleme.
Behandlungsansatz
Meist sind verschiedene Faktoren als ursächlich anzusehen. Im Rahmen einer verhaltenstherapeutischen Arbeit werden diese Faktoren zunächst identifiziert, anschließend dienen sie als Grundlage, einen anderen, adäquaten Umgang damit zu erlernen.
Häufige Fragen
- Wie lange dauert eine Verhaltenstherapie bei Depression?
- Eine Akutbehandlung umfasst in der Regel 25 bis 50 Sitzungen, verteilt über mehrere Monate. Der genaue Verlauf hängt vom Schweregrad und individuellen Faktoren ab. In Etappen wird die Wirkung gemeinsam überprüft und das weitere Vorgehen angepasst.
- Übernimmt die Krankenkasse die Therapiekosten in der Schweiz?
- Mit einer ärztlichen Anordnung übernimmt die obligatorische Grundversicherung die anerkannte psychotherapeutische Behandlung. Ohne Anordnung gilt das Selbstzahlerprinzip oder Sie klären die Übernahme über eine Zusatzversicherung. Im Erstgespräch klären wir Ihre konkrete Situation.
- Was unterscheidet eine Depression von vorübergehender Verstimmung?
- Eine Depression ist eine medizinisch anerkannte Erkrankung mit klar definierter Symptomatik über mindestens zwei Wochen. Verstimmungen sind kürzere Reaktionen auf Belastungen, die meist von selbst abklingen. Im Erstgespräch ordnen wir Ihre Beschwerden diagnostisch ein.
- Muss ich zusätzlich Medikamente nehmen?
- Verhaltenstherapie wirkt auch ohne Medikation nachweislich. Bei schwerer oder anhaltender Depression kann die Kombination mit Medikamenten sinnvoll sein. Die medikamentöse Behandlung erfolgt durch eine Fachärztin oder einen Facharzt, nicht durch Psychologische Psychotherapeuten.
- Was passiert im ersten Termin?
- Wir nehmen uns Zeit für Ihre aktuelle Situation, die Vorgeschichte und Ihre Ziele. Sie entscheiden im Anschluss in Ruhe, ob die Zusammenarbeit für Sie passt. Es entsteht keine Verpflichtung zur Fortsetzung.