Symptomatik

Diese Form von Störungen wird als tiefgreifend bezeichnet und ist meist durch einen Beginn in der frühen Kindheit gekennzeichnet. Persönlichkeitsstörungen sind gekennzeichnet durch Probleme in der Gestaltung zwischenmenschlicher Beziehungen.

Betroffene können beispielsweise ihre Gefühle schwer regulieren, reagieren impulsiv oder geraten immer wieder in zwischenmenschliche Konflikte.

Behandlungsansatz

Im Vordergrund steht zu Beginn der Therapie meist die Behandlung eines anderen Störungsbildes. Erst im Verlauf der Behandlung kann gemeinsam mit dem Patienten das mögliche Vorliegen einer Persönlichkeitsstörung festgestellt und die Behandlung dementsprechend ausgerichtet werden.

Häufige Fragen

Was ist eine Persönlichkeitsstörung?
Eine Persönlichkeitsstörung beschreibt überdauernde Muster im Erleben und Verhalten, die deutlich vom kulturellen Erwartungsrahmen abweichen und in Beziehungen, Beruf oder Selbsterleben anhaltende Schwierigkeiten verursachen. Die Muster beginnen typischerweise früh und sind langfristig stabil.
Welche Persönlichkeitsstörungen behandeln Sie?
Schwerpunkte sind die Borderline-Persönlichkeitsstörung, die selbstunsichere und die zwanghafte Persönlichkeitsstörung sowie verwandte Bilder. Bei anderen Konstellationen prüfen wir im Erstgespräch, ob Verhaltenstherapie der passende Rahmen ist oder eine Überweisung sinnvoller wäre.
Sind Persönlichkeitsstörungen behandelbar?
Ja. Auch wenn die Muster tief verankert sind, lassen sie sich verändern. Ziel ist nicht eine andere Persönlichkeit, sondern mehr Wahlmöglichkeiten im eigenen Verhalten und Erleben sowie tragfähigere Beziehungen. Dafür braucht es Zeit und einen verlässlichen therapeutischen Rahmen.
Wie wird die Diagnose gestellt?
Die Diagnose erfolgt nicht im Erstgespräch, sondern entwickelt sich im Verlauf. Häufig steht zu Beginn die Behandlung eines anderen Störungsbildes wie Depression oder Angst im Vordergrund. Erst danach lässt sich seriös einschätzen, ob ein durchgängiges Muster vorliegt.
Wie lange dauert die Therapie?
Deutlich länger als bei akuten Störungsbildern, oft zwei Jahre oder mehr, abhängig von Schwere und Therapiezielen. Eine längere Therapiedauer ist hier nicht Ausdruck von Stillstand, sondern entspricht der Komplexität des Themas.

Kontakt

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